Desha von der Wolfschlucht
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Desha von der Wolfschlucht
         
    Das Buch "Der Weiße Schäferhund" Leseprobe

"Der Weiße Schäferhund"


ISBN 3-89811-715-4

172 Seiten, Format 17 x 22 cm,
laminiert, VKP € 20,40

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Leseproben

 
   


Erziehung / Grundlagen

Zum reibungslosen Zusammenleben zwischen Hund und Mensch gehört eine frühzeitig begonnene Hundeerziehung , bei der Ihr Liebling lernt, bestimmte Regeln zu beachten. Die einzelnen Übungen  müssen mit viel Geduld und vor allem konsequent von Ihnen durchgeführt werden, wobei möglichst ohne großen Druck, aber mit viel freundlichen Worten und Belohnungen  gearbeitet wird.

Es ist wichtig dass Sie bereits mit Ankunft des Welpen (im Idealfall in der 8. Lebenswoche) mit den Übungen beginnen. Bis etwa zum 10. Monat können Sie alle Übungen als Vorstufe der endgültigen Erziehung  betrachten, sozusagen eine Art „Belehrungszeit “. Das heißt aber auch, dass Sie sich die nächsten 8 Monate täglich mindestens 30 bis 60 Minuten Zeit für ein spielerisches Erziehen Ihres Welpen  nehmen müssen. Viel Geduld, ein großes Verständnis und ein konsequentes Handeln ist jetzt von Ihnen gefordert. Richtiges Verständnis bedeutet, sich in die Denkweise der Hunde hineinzuversetzen. Hunde befolgen von Geburt an bestimmte Spielregeln  des Zusammenlebens und erwarten von den Menschen, dass sie sich auch an die „Hunde-Rudel-Regeln “ halten. Denken Sie immer daran, dass Sie der oberste Hunderudelführer sind und verhalten Sie sich entsprechend so, wie es Ihr Vierbeiner erwartet, um Verhaltensmissverständnisse  auszuschließen.

Grundsätzlich beenden Sie keine Übung, bevor Sie Ihr Hund nicht zu Ende gebracht hat. Loben Sie Ihren Hund für jeden noch so kleinen Erfolg mit seinem Lieblingsspielzeug , mit Leckerlis , mit Ihrer Stimme. Üben Sie anfangs nie mehr als ein paar (5) Minuten am Stück, da  sich der Kleine gar nicht länger konzentrieren kann. Beenden Sie jede Übungseinheit immer nur mit einem Erfolgserlebnis für Mensch und Hund. Wenn Sie ihn einmal bestrafen müssen, dann niemals zu stark, damit der Welpe nicht sein Selbstvertrauen  verliert. Die Härte der Strafe war richtig, wenn der Kleine anschließend seine Anhänglichkeit  und sein Vertrauen  in uns durch Lecken der Hand oder durch einen kleinen Schnauzenstüber  bezeugt.

Insbesondere in der 12. - 16. Lebenswoche begreift der Welpe sehr schnell, dass Loben , Streicheln  und erhaltene Leckerlis  
Belohnungen
 für gutes Verhalten  sind, das heißt für Tätigkeiten, die er darf und im Gegenzug hierzu Bestrafungen  für ein Benehmen , dass er zu unterlassen hat. Gerade in dieser Entwicklungszeit  sucht er direkt nach einer autoritären Unterordnung , die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.
  

 
   
 
   


Wie sich mein (unser) Leben mit einem Hund verändert hat

Ausschlafen wird zum Fremdwort, dafür nimmt die genaue Organisation des Tages und die Koordination der Zeiten für den Hundespaziergang deutlich mehr Raum ein. Außerdem hat sich mein Äußeres verändert. Ich habe mir eine komplette Regenhaut zugelegt: Gummistiefel, Regenüberziehhose und wasserdichte Jacke. Die dunklen Farben, auf denen sich die Hundehaare so perfekt absetzten, sind ganz nach hinten in den Schrank gewandert. Beim Einkauf achte ich nun peinlichst darauf, ob sich Hundehaare leicht von der Oberfläche entfernen lassen und, wenn dies nicht der Fall ist, dass sie auf den hellen Farben nicht so sehr auffallen. Zudem ziehe ich mich jetzt bis zu vier Mal pro Tag um. Berufskleidung - Freizeitkleidung - Hundekleidung - Ausgehkleidung.

Wie nützlich so kleine Haushaltshelfer wie Kleiderbürste und Fusselroller sind, kann ich erst jetzt abschätzen. Diese liegen in unmittelbarer Nähe der Haustür. Dort liegen auch ältere Handtücher, die bei Regen- und Matschwetter zum Einsatz kommen. Handtücher kann man übrigens nicht genug im Haus und im Auto haben. Unsere Waschmaschine läuft jetzt vermutlich doppelt so oft...

Auch der Staubsaugerbeutelverbrauch ist exorbitant gestiegen...

Nachträglich sollte es sich als Vorteil herauskristallisieren, dass wir sehr wenige Teppiche in den Wohnräumen haben. Doch auch Fliesen haben ihre Putztücken: Glatte Fliesen lassen sich eindeutig leichter reinigen als angeraute Kacheln.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit den offenen Wohnzimmerschränken - auf lange Sicht werden wohl neue Schränke, nämlich geschlossene, Einzug halten.

Man sollte sich einer Tatsache bewusst sein: Der alte Freundes- und Bekanntenkreis teilt sich eindeutig in Hundefeinde, Personen, die Angst vor Hunden haben, und Hundefreunde. Doch die neu geschlossenen Freundschaften wiegen die Alten auf.

Sie sehen, vieles hat sich geändert, doch alleine ist man als Hundebesitzerin nie. Früher stand ich oft alleine in der Küche und habe das Essen zubereitet, heute habe ich eine „Küchenhilfe“, die sich immer in den Vordergrund drängt und grundsätzlich, natürlich nur zu unserem Besten, Vorkosterin spielen möchte. Obwohl sie nichts abbekommt, Desha bleibt treu an meiner Seite.      Jutta

 
   
 
       
   



 
         
   

Das Buch

Der Inhalt des Buches 

 
         
   

Wie und wo bekomme ich es?

 

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